Virtuelle Realität

Mit VR-Brillen werden Anwender in erlebte, künstliche Umgebungen versetzt, die sehr nah an der Realität sind. Die Vielfalt der Anwendungen in der Gesundheitsbranche steigt rasant und ist längst aus dem Forschungsstadium erwachsen.

Herausforderung: Während Simulationen in anderen Branchen wie etwa in der Luft-und Raumfahrt zum normalen Entwicklungsgeschehen zählen, wird in der Gesundheitsbranche oft unmittelbar am Patienten hantiert. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in der bestehenden Ausbildung von Ärzten oder in vermeintlich gut gemeinter Hinwendung zum Individuum, die nicht virtuell geschehen dürfe.

Ausblick: Mit steigender Geschwindigkeit in der Rechnerkapazität wurde die Graphik- und Bildverarbeitung immer besser. Was unter dem Stichwort “Augmented” und “Virtual Reality” zunächst bei Computerspielern Einzug hielt, wird zunehmend auch in der Medizin eingesetzt. So werden zum Beispiel Patienten mit Phobien konfrontiert, Chirurgen erlernen Operationen an virtuellen Organen oder Produktentwickler begeben sich virtuell in ein neu zu entwickelndes Medizingerät.

Für die Erstellung von beeindruckenden VR-Präsentationen gibt es mittlerweile auch für die Medizin, für Pharmaunternehmen und für den Gesundheitsbereich sehr innovative VR-Tools, um sehr beeindruckende VR-Touren ohne Programmierkenntnisse selbst zu erstellen.

Noch ist Virtuelle Realität in der Medizin eine Nische, aber die Fortschritte sind schnell. Wo die Einsatzgebiete sind erläutert Healthcare Shapers Partner Dr. Michael Gerards im Video.

    Kontakt

    Der promovierte Chemiker Dr. Michael Gerards war 23 Jahre lang bei Merck in Darmstadt tätig und hat sich dort um Innovationsprozesse gekümmert. Heute ist er selbständiger Unternehmensberater gleichzeitig Mitgründer und Geschäftsführer des Unternehmens present4D GmbH, das VR-Anwendung im betrieblichen Kontext entwickelt.

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